Othmar Karas: Kommissarsposten ein „Gerücht“

 

Von Olivia Isser und Fabian Pertschy

Der Abgeordnete des Europäischen Parlaments, Othmar Karas (ÖVP), über seine Hoffnungen für die EU-Wahl im Mai 2019 und darüber, welche Rolle er danach bekleiden möchte oder könnte. Ganz konkret will er seine Zukunft nun über die bevorstehenden Weihnachtsfeiertage überdenken.

Bei den EU-Wahlen im Mai 2019 wünscht sich ÖVP-EU-Parlamentarier Othmar Karas zu allererst eine höhere Wahlbeteiligung als 2014, wie er im Interview beim 12. Mediengipfel in Lech am Arlberg bekundete. Die europäische Demokratie und der liberale Parlamentarismus sollen gestärkt aus der Wahl hervorgehen.

Unabhängig von seinem Listenplatz und seiner zukünftigen Position setze sich Karas für eine handlungsfähigere und effizientere Europäische Union ein. Für den EU-Abgeordneten zählen die Grund-, Bürger- und Menschenrechte sowie die nachhaltige, soziale Marktwirtschaft zu den essenziellen Elementen Europas. Die österreichische Zukunft sei zutiefst mit der europäischen verbunden, weshalb er weiterhin dafür wirbt, Österreich als „Big Player“ nicht gegen die EU auszuspielen.

Das „Gerücht“, dass er einen Posten als Kommissar übernehmen würde, dementierte er – vorerst weiterhin – und verwies auf die Wichtigkeit der parlamentarischen Arbeit. Es sei gut, dass das Parlament immer mehr auf die Zusammensetzung der Kommission einwirken kann. Welchen Posten er zukünftig bekleidet, würde in den Weihnachtsfeiertagen überdenken und nach dem EU-Ratsvorsitz Österreichs mit seiner Partei besprechen.

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