Julian Nida-Rümelin: „Der Staat hat die Kontrolle verloren“

Der Philosoph und ehemalige deutsche Staatsminister Julian Nida-Rümelin spricht über die krisengebeutelte Europäischen Union. Um den europäischen Grundgedanken wieder zu entfachen, plädiert er für eine gemeinsame Vertiefung der EU: Eine enge Zusammenarbeit sei sowohl im politischen, wirtschafts- und fiskalpolitischen Sinne unabdingbar. Eine Alternative sieht der Münchner Universitätsprofessor in der Abkehr von einer gemeinsamen Währungspolitik. Überhaupt müsse Europa in den brennenden Fragen, wie jene der Flüchtlinge eine Gesamtlösung finden. Deutschland und Schweden seien bei der Aufnahme der Flüchtlinge bereits am Rande des Möglichen. Eine Politik der offenen Grenzen sei auf Dauer nicht durchführbar.

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